Als Webdesigner benötigt man im Regelfall nur relativ wenig Ausrüstung für die tägliche Arbeit.

  1. Bildbearbeitungssoftware wie Photoshop oder Gimp
  2. Editor für die Quellcodebearbeitung, z.B. Notepad++
  3. FTP-Programm wie z.B. Filezilla
  4. Optional Layoutsoftware wie Adobe Dreamweaver, die auch als Editor verwendet werden kann
  5. Verschiedene Browser zum Testen

Denken wie ein Webdesigner

Als Webdesigner steht nicht nur das reine Gestalten und Bauen von Websites im Vordergrund. Vielmehr ist ein Webdesigner zugleich auch ein Problemlöser. Er muss die Anforderungen seiner Kunden, oftmals aus sehr sparsamen Informationen, herausfinden und eine individuelle Web-Lösung entwickeln. Nicht jeder Grafiker, der schöne Plakate oder Flyer gestalten kann ist darum auch gleichzeitig ein guter Webdesigner. Die Anforderungen, aber auch die Möglichkeiten, einer Website sind viel komplexer.

Als Webdesigner muss man eine gewisse Kreativität haben, mit der sich sowohl die optische wie auch die funktionale Umsetzung eines Webprojektes bewältigen lässt. Dazu ist aber auch das technische Wissen um die Möglichkeiten (und Grenzen) von Websites erforderlich. Wie anders sollte man seinen Kunden Lösungsvorschläge unterbreiten? Nur wer als Webdesigner ständig den Finger am Puls der aktuellen Entwicklungen im Bereich Webdesign und Webprogrammierung hat, ist hier ein kompetenter Ansprechpartner. Die technischen Möglichkeiten schreiten unaufhörlich voran und bieten immer neue Perspektiven der Umsetzung. Es ist wichtig, dass man sich als Webdesigner ein solides Wissen um diese Möglichkeiten erarbeitet und ständig ergänzt.

Inspiration

Jeder Kunde wünscht sich eine einmalige Website, die es so nicht noch einmal auf der Welt gibt. Seien wir ehrlich: das gibt es nicht und dass kann ein Webdesigner auch, allein aus wirtschaftlichen Erwägungen, nicht leisten, es sei denn, dass Budget ist entsprechend hoch.

In der Praxis bedient sich ein Webdesigner aus einem Pool von eigenen Ideen, Vorschlägen des Kunden und Layouts bereits bestehender Websites zu gleichen oder ähnlichen Themen. Außerdem bieten zahlreiche Werkzeuge im Netz mehr oder weniger gute Vorlagen für das Layout oder die technische Umsetzung. Es ist grundsätzlich nicht verwerflich, sich von den Ideen anderer Webdesigner inspirieren zu lassen. Man muss (und darf) das Layout ja nicht vollständig kopieren. Aber oft sind es die kleinen Anregungen auf anderen Websites, die einem für das eigene Projekt wertvolle Impluse geben.

Das Web kennen

Wer gute Websites bauen möchte, sollte sich im Netz auskennen. Schauen Sie sich andere Websites an und überlegen sie, was ihnen an denen gefällt und was nicht. Allein für die Übung ist es oft hilfreich, gut gemachte Websites einmal genau zu studieren und sogar nachzubauen. Das gibt ihnen einen guten Überblick über neue Techniken und aktuelle Gestaltungen.

Ihr Kunde ist nicht ihr Kunde

Wenn Sie eine Website bauen, haben Sie hierfür in der Regel einen Auftrag von einem Kunden erhalten. Aber ihr eigentlicher Kunde ist nicht der, der später ihre Rechnung bezahlt. Eigentlich ist der Nutzer der von ihnen gebauten Website der wirkliche Kunde. Er kommt mit einer bestimmten Problemstellung auf die Website und erwartet sinnvolle Lösungen. Ihm muss die Website am Ende gefallen, ihm ein gutes Erlebnis und die gewünschten Informationen bieten. Insofern sollten sie bei der Konzeption immer beide Kunden im Auge behalten. Zum einen müssen sie die Wünsche ihres richtigen Kunden erfüllen, sollten aber auch darauf achten, dass die späteren Nutzer die Website für attraktiv, gut bedienbar und hilfreich finden. Schlechte Websites werden in sekundenschnelle durch Weiterklicken abgestraft. Davon haben weder ihr Kunde noch sie selbst etwas.

Jeder Browser ist anders

Anders als in einem Prospekt oder auf einem Flyer, wo ihre Arbeit immer gleich aussieht, ist eine Website eine manchmal recht dynamische Sache. Die Nutzer einer Website kommen mit den unterschiedlichsten Browsern vorbei, die eine Website zum Teil recht unterschiedlich darstellen. Egal ob Microsoft Internt Explorer, Firefox, Chrome, Safari, mobile Browser von iOS oder Android: sie alle stellen Websites sehr ähnlich dar, aber eben nicht genau gleich. Der Versuch, es allen Browsern recht zu machen wird scheitern, weswegen ich empfehle es gar nicht erst zu versuchen. Ein Ansatz aus der Praxis ist es, eine Website für alle aktuellen Browser so zu optimieren, dass sie auf ihnen möglichst identisch aussieht und die vollständige Funktionalität aufweist.
Für ältere Browser muss die Gesamtfunktionalität möglicherweise gar nicht vorliegen. Für solche Browser reicht es meist, wenn der Inhalt vernünftig lesbar ausgegeben wird.

Die wichtigsten Technologien

Wie erwähnt muss ihre Website auf unterschidlichsten Geräten und auf unterschiedlichsten Browsern funktionieren. Vom kleinen Smartphone über Tablets bis hin zu Desktop-PC. Websites werden mit der Maus, mit Stiften oder mit den Fingern bedient. Ihre Nutzer sind vom digital Native bis zum Gelegenheitssurfer vertreten. Eine ziemliche Spanne von Anforderungen, denen ihre Website genügen muss.
Ein sinnvoller Ansatz für die Umsetzung einer Website sind daher Webstandards, also Technologien, die zu genau dem Zweck eingesetzt werden, für die sie gedacht sind. Versuchen sie z.B. nicht, mit Technologien für die Contententwicklung Layouts zu basteln. Dafür gibt es mit CSS eine deutlich leistungsfähigere Technologie. Wer Webstandards beachtet, entwickelt standardkonforme Websites, die deutlich weniger Probleme machen.

Eine Übersicht sinnvoller Technologien

  1. Inhalte und Struktur     -> HTML (Hypertext Markup Language)
  2. Gestaltung                     -> CSS (Cascading Style Sheets)
  3. Verhalten                       -> Javascript (jQuery, Mootools, etc.)

Dynamische Websites

Eine Website kann statisch oder dynamisch sein. Dynamik ist ja immer gut, weswegen die meisten Websites im Internet auch dynamischer Art sind. Jedoch mag es kleinere Webprojekte geben, z.B. so genannte Onepager, bei denen auch heute noch eine statische Entwicklung Sinn macht.
Um eine Website dynamisch zu gestalten, benötigen Sie auf jeden Fall eine Datenbank, zumeist MySQL, und die Scriptspache PHP. Mit deren Hilfe kann die Website Daten und Anfragen von Nutzern entgegennehmen, speichern, auswerten und darauf reagieren.

Der größte Vorteil von dynamischen Websites ist jedoch die Tatsache, dass sie Inhalte verschiedener Unterseiten ihrer Website nicht mehr statisch in unzählig vielen html-Dateien pflegen müssen, sondern sie sehr bequem über eine zentrale Verwaltung anlegen, ändern und auch löschen können. So können Inhalte sehr viel schneller, sicherer und komfortabler gepflegt werden. Das Stichwort für solche Verwaltungssysteme ist CMS (Content Management System).


 

Heute88
Gestern325
Diese Woche88
Dieser Monat6262
Insgesamt233930

Who Is Online

4
Online

Montag, 20. November 2017 05:46

Rückrufservice

Kontaktdaten

dats
Druckagentur Torsten Scheel

Malvenweg 8
44289 Dortmund

Telefon: 0231 | 13 86 86 18
E-Mail:  kontakt@torstenscheel.de