Die 3 häufigsten Fehler wenn Sie mit Joomla! beginnen.

  • Samstag, 09 Januar 2016 00:00
  • geschrieben von 

Wenn Sie mit Joomla! anfangen, unterlaufen Ihnen fast zwangsläufig Fehler. Wir haben aus unserer Praxis die häufigsten dieser Fehler ausgewählt und geben Tips, wie Sie diese vermeiden können.

Egal ob Sie gerade erst in das Thema Website erstellen mit Joomla! eingestiegen sind oder Ihre bereits bestehende Website auf Basis eines anderen CMS wie WordPress oder Drupal migrieren möchten - es wird seine Zeit dauern, bis Sie sich mit allen Funktionen von Joomla! vertraut gemacht haben. Fehler im Umgang mit Joomla! sind daher fast unvermeidlich. Oft sind es nur ärgerliche, kleine Fehler, die aber zu einem unerwünschten Ergebnis führen.

In unserer zehnjährigen Praxis haben wir nahezu jede mögliche Problematik im Umgang mit Joomla! gesehen und haben daher die Klassiker einmal für Sie zusammengestellt. Lesen Sie unsere Tipps und sparen Sie Zeit und Nerven.

Hier die drei häufigsten Fehler - und wie Sie sie vermeiden können:

1. Von einem anderen CMS auf Joomla! migrieren, ohne einen Fahrplan zu haben.

Sie haben bereits eine Website, die auf einem anderen CMS wie WordPress oder Drupal läuft? Prima! Dann müssen Sie die Inhalte nur in Ihre neue Joomla!-Website übernehmen. Allerdings sind hierfür viele Schritte erforderlich, die Sie nicht unterschätzen sollten. Webseiten auf Basis eines CMS sind komplexe Systeme. Ohne einen gut durchdachten Fahrplan, welche Inhalte aus dem Altsystem an welche Stelle im neuen System übernommen werden sollen, werden Sie schnell die Übersicht verlieren.

Erstellen Sie sich einen Fahrplan, in dem Sie alle Bereiche der alten Website genau auflisten. Benutzer, Benutzergruppen, Kategorien, Artikel. Welche Erweiterungen haben Sie derzeit im Einsatz und mit welchen Erweiterungen für Joomla! können Sie diese ersetzen?
Sie werden schnell ein Gefühl dafür bekommen, an welchen Stellen Ihre Migration erhöhte Aufmerksamkeit bedarf. Vielleicht erkennen Sie dabei auch, dass Sie selbst an der einen oder anderen Stelle keine geeignete Lösung finden können. In diesem Fall suchen Sie sich professionelle Beratung und Unterstützung. Nichts ist schlimmer, als wenn über Jahre gesammelte und gepflegte Inhalte verloren gehen. Das betrifft ganz besonders Shop-Systeme, bei denen der Verlust von Kundendaten, Artikeldaten und Lieferdaten eine Katastrophe wären.

Nach erfolgter Migration nehmen Sie sich Zeit um Ihre Inhalte genau zu hinterfragen. Oft ist eine Migration der geeignete Zeitpunkt, sich von Altlasten und veralteten Inhalten zu trennen. Überdenken Sie auch das Design und Layout Ihrer neuen Webseite. Vielleicht können Sie Inhalte moderner und dem Zeitgeist entsprechend umgestalten. Beachten Sie auch rechtliche Veränderungen, denen Sie Rechnung tragen sollten.

2. Hochladen von ungeeigneten Bildern

Visuelle Elemente spielen beim Design von Webseiten eine wichtige Rolle. Immer mehr Webseiten nutzen qualitativ hochwertige Bilder, Icons und Grafiken, um den eigentlichen Inhalt zu unterstützen und in das richtige Licht zu rücken.

Gerade was Bilder im Sinne von Fotografien angeht ist das so einfach wie nie zuvor. Smartphone-Kameras, Digital-Kameras oder die Möglichkeit kostenpflichtige Stock-Fotos von Fotolia, Shutterstock und Co. zu verwenden, machen eine attraktive Auswahl von Bild-Elementen auf Ihrer Webseite möglich. Oft werden Fotos von der Kamera direkt auf die Webseite geladen. Ein fataler Fehler, der in Zeiten des Hochgeschwindigkeit-Internet gemeinerweise nicht einmal sofort auffällt. Wenn Sie so wie beschrieben vorgehen, laden Sie ein viel zu großes Foto ins Netz.

Moderne Kameras produzieren Bildgrößen von mehreren Megabyte und mit Millionen von Pixeln. Damit können Sie Plakate drucken lassen. Im Internet und auf Ihrer Website benötigen Sie so große Bilder nicht. Auflösungen von mehr als 72 dpi können Monitore gar nicht darstellen. Auch nicht die hochauflösenden Retina-Displays. Außerdem benötigen Sie für ein Beitragsbild oder ein Produktbild in Ihrem Webshop keine Bildgrößen von mehr als 400 x 400 Pixeln. Selbst für Hintergrundbilder oder Fotos in Slidern genügen in der Regel Breiten von max. 1920 Pixeln.

Wichtiger Tipp ist daher: bearbeiten Sie Ihre Bilder, bevor Sie sie auf Ihre Webseite laden. In jedem gängigen Bildbearbeitungsprogramm können Sie die Auflösung die Abmessungen Ihres Bildes beeinflussen. Speichern Sie Ihr Bild im .jpg- oder im .png-Format ab. Nehmen Sie als grobe Vorgabe, dass normale Beitrags-Bilder oder Produktbilder eine Größe von 50 - 80 KB nicht überschreiten sollten.

Bedenken Sie: je größer die Bilder auf Ihrer Webseite sind, desto länger dauert es sie zu laden. Wenn Sie auf einer Seite sogar mehrere Bilder haben, verlängert sich die Ladezeit dramatisch. Das frustriert mobile Besucher Ihrer Webseite möglicherweise, weil die Ladezeit viel zu lange ist. Außerdem bestrafen Suchmaschinen wie Google lange Antwortzeiten einer Webseite regelmäßig mit Herabstufungen im Ranking.

Es hat also viele Vorteile sich mit seinen Bildern auseinanderzusetzen, auch wenn es mehr Zeit und Aufwand erfordert.

3. Text direkt aus Word einfügen

Es ist so einfach bestehenden Text, z.B. aus einem Drucklayout oder einem Word-Dokument per Copy & Paste in Ihren Joomla!-Beitrag einzufügen. Warum noch einmal schreiben? Leider haben Sie sich damit ein Problem eingehandelt, das auf dass Aussehen Ihres Beitrags im Front-End einen besonderen Einfluss hat. Dort erscheint er nämlich ganz anders, als Sie ihn im Back-End sehen.

Ursache ist, das Texte in Word und Co. bereits eine Formatierung enthalten, die Sie beim Einfügen in den Joomla!-Beitrag automatisch mit übernehmen. Zum Glück gibt es Möglichkeiten das zu umgehen.

Möglichkeit 1 ist, den Text zunächst in einen Standard-Editor einzufügen. Der entfernt die Formatierungsbefehle. Kopieren Sie den Text danach im Editor erneut und fügen ihn dann in Joomla! ein.

Möglichkeit 2: Einige Joomla!-Editoren wie z.B. der JCE-Editor bieten die Möglichkeit, Text als Plain-Text einzufügen. Klicken Sie hierzu auf den entsprechenden Button in Ihrem Joomla!-Editor und fügen den Text dann dort ein. Der Editor entfernt auch hier die Formatierungen.

Wählen Sie den einfachen Weg

Viele Leute, und überraschenderweise sogar einige Kollegen von uns, sind der Ansicht, dass man aus Erfahrungen lernen sollte. Also Try & Error-Prinzip. In gewisser Weise stimmt das sogar. Fehler, die Sie viel Zeit und Nerven gekostet haben, machen Sie vermutlich nicht wieder. Aber warum solten Sie diese Zeit und Nerven überhaupt opfern?

Unsere kleinen Tipps sind keine Allheilmittel gegen alle Stolperfallen im Umgang mit Ihrer neuen Joomla!-Webseite. Aber sie können helfen, dass der Einstieg für Sie einfacher ist. Wir fänden es schade, wenn Sie durch so leicht vermeidbare Fehler den Spaß und das Vertrauen in das geniale CMS Joomla! verlieren. Wählen Sie daher den einfachen Weg und nutzen Sie unser Know-How.

Wenn wir Ihnen helfen können, freuen wir uns auf eine Nachricht von Ihnen! Wir sind da sehr unbürokratisch und schreiben auch nicht sofort eine Rechnung :-).

 

 

 

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  • Letzte Änderung am Samstag, 09 Januar 2016 15:53

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